Dienstag, 19. März 2019

Jahresrückblick 2005

Ein Maibaum sollte wieder die Grillhütte zieren. Zu diesem Anlaß trafen wir uns am 30. April eben dort und bastelten und schmückten aus allem, was man in umliegenden Wäldern und Schrottcontainern fand einen Maibaum. Diesen stellten wir bei gutem Wetter in Handarbeit in das viel zu klein gegrabene Loch, weshalb er dann er wenige Tage danach den Weg zum Bruckholz hin blockierte. Wieder traf man sich mit Schwalben, um bei strömendem Regen und heftigem Gegenwind den Baum wieder zu errichten, was uns dann auch völlig durchnässt gelang! Für weitere 2 Tage! Den Rest seiner Zeit bis Ende Mai zierte dann der Maibaum die Grillhütte in der Horizontalen, südöstlich, entlang der Hecke die unser Grundstück säumt. Die Schuldfrage wurde noch lange diskutiert. Angefangen von dem, der angeblich das Loch nicht tief genug gegraben hat, über den Stein, der angeblich verhindert hatte, das Loch tiefer zu graben bis hin zu dem, der die Streben zu niedrig anbrachte. Für mich war es eine unglückliche Verkettung all dieser Umstände, gekrönt von einigen stürmischen Tagen im Mai.
 Und damit uns das nicht wieder passiert, haben wir nun ein Betonrohr einbetoniert um so einen sicheren Stand für den nächsten Baum zu garantieren. 

Der bis zu diesem Zeitpunkt heißeste Tag des Jahres mit Temperaturen von 30°C war der 1. Mai. Hier fand unsere Orientierungsfahrt statt. Mit 21 gestarteten Teams war sie vergleichbar mit den vorangegangenen Jahren. Wieder galt es unterwegs einige Rätsel zu lösen und seine Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen wie z.B. beim Pocketbikefahren irgendwo bei Gaildorf oder beim Sägen. Und jeder weiß jetzt auch, was Mumpitz bedeutet. Die Teams kamen auch alle unversehrt an und nach Auswertung aller Umfänge (Uwe diesmal) konnte Timo Zimmermann und Claudia Mangold als Sieger ermittelt werden. Die Veranstaltung konnte dann, nicht zuletzt wegen des guten Wetters, mit positiver Bilanz abgeschlossen werden. Dank auch an alle Kuchenspender, die durch ihre Spende hierzu beigetragen haben. 

Lang ersehnt war sie wieder, die Pfingstausfahrt an den Idrosee vom 13.-16. Mai, bei der sich wieder etwa 15 Böbinger auf den Weg gen Süden machten. Aufgrund der frühen Jahreszeit konnten einige Pässe wegen der Wintersperre noch nicht befahren werden, weshalb diesmal unter Führung von Klappstuhl-Franz eine andere, aber nicht minder schöne Tour gefahren wurde. Am Idrosee selber hatte es leider einen Tag verregnet, was aber durch Weine der Region kompensiert wurde und so der Stimmung wenig anhaben konnte. Den anderen schönen Tag nutzten wir dann mit Touren in Richtung Gardasee.
Schrottfrei, dafür aber nicht ganz trocken kamen wir am Montag abend wieder in Böbingen an, wo ein kleiner Teil der Gruppe noch in der Schwemme die letzten 7,50 Euro in Schnitzel Pommes und ein großes Spezi umsetzte.

 Das 16. Motorradtreffen am 10.-11. Juni sollte wieder was ganz besonderes werden. Grund hierfür war der Ort der Veranstaltung: Nach 3 Jahren Kläranlagengestank an der Mischanlage konnten wir nach einigen Verhandlungen mit Gemeinde und Grundstückseigentümern/-Pächtern unseren alten Festplatz am Wasserhäusle zurück ergattern. Und schon beim Aufbau war uns klar, was wir die letzten 3 Jahre versäumt hatten: Der Platz, die Aussicht, die Anfahrt, die Parkmöglichkeiten und trotz Respektabstand die Nähe zum Ort. Nachdem uns das Stadtfest in Gmünd nicht allzuviel antat, drohte einzig die noch immer andauernde Schafskälte hier noch einen Strich durch unsere Rechnung zu machen. Doch weit gefehlt! Bei trockenem aber kühlem Wetter am Freitag hatten wir bereits mehr Besucher als in den Jahren zuvor freitags. Die Wetteraussichten für den Samstag versprachen uns Regen, welcher dann auch gegen 22:00 Uhr einsetzte, dem Fest und der Stimmung aber keinen Abbruch tat. Die Band X- Ray trug wohl einen großen Teil hierzu bei. Zur Belustigung aller gingen sogar wieder einige Reifen in der Burnout-Box in Rauch auf. Was auffiel war, daß uns viele Gäste besucht haben, die man in den letzten 3 Jahren nicht gesehen hat. Vor allem waren dies viele Böbinger, die den Besuch des Motorradtreffens wieder mit einem Abendspaziergang verbunden haben. Dies merkten wir unter anderem auch daran, daß am Samstagabend Essen nachbestellt werden mußte und auch das alles restlos verkauft wurde. Unterm Strich war es ein super Treffen mit guter Stimmung und keinerlei Probleme wie Lärmbelästigung…. Einzig ein kleiner harmloser aber dennoch sehr aufgebrachter Umweltschützer stattete uns, bestückt mit Kamera und Drahtesel, am Sonntag während den Aufräumarbeiten einen Besuch ab und beklagte sich über unsere mangelnde Einstellung zum Schutze der Umwelt, als es darum ging, den Müll auf unsere Art zu beseitigen. Als er sah, daß seine Argumente bei uns nicht fruchteten (schon gar nicht am Sonntagmorgen beim Motorradtreffenabbau), zog er noch aufgewühlter als er kam von dannen. Unsere Vermutung lag darin, daß er sich wohl ärgerte, daß er uns in der Nacht zuvor nicht wegen Lärmbelästigung anzeigen konnte (nachdem er die ganze Nacht krampfhaft wach blieb) und er deshalb einen anderen Grund suchte. Aber sonst war es das erste Fest seit 3 Jahren, bei dem wir wieder Geld verdienten.
 Mittlerweile hat es sich eingebürgert, daß wir bei unserem Motorradtreffen Gäste aus dem Allgäu haben, von den Motorradfreunden Emmenhausen, anders gesagt: Aktien-Klaus und seine Kumpanen. Seither kann man auf dem Böbinger Motorradtreffen auch eine Asbach-Goiß bestellen. Um dieses Verhältnis zu pflegen, aber natürlich auch wegen Spaß und Motorradfahren, machten sich eine Handvoll Leute 1 Woche nach unserem Treffen am Samstagnachmittag auf den Weg ins Allgäu auf deren Motorradtreffen. Ein Treffen, dessen Größe und Zulauf uns aus unseren Landkreisen nicht (mehr) bekannt ist. Und nachdem wir später auch Bembe dorthin gelotst haben (dem Handy sei dank), konnten wir mit den spendierten und nicht zimperlich gemischten Asbach-Goißen anstoßen. Da uns das nicht besonders schmeckte aber die schwäbische Mentalität nichts anderes zuließ, hat Jogi die ganzen Reste vernichtet, was dazu führte, daß er etwas früher als die anderen zu Bette ging. An der Musik lags bestimmt nicht, F.U.C.K hieß die Band, die in einem riesigen Zelt auf einer riesigen Musikanlage beste Musik von sich gab. Einfach ein geniales Treffen, zu dem wir dieses Jahr bestimmt wieder hinfahren, diesmal mit der Band „X-Ray“. 

Eine große Anzahl an Vereinsmitgliedern samt Kindern machte sich am letzten Juliwochenende wieder auf den Weg um aufs Himmelreich zu wandern, ein Ausflug der sich bereits im Vereinsleben etabliert hat und, nicht zuletzt wegen der vielen Teilnehmer, nicht mehr wegzudenken ist. Von Böbingen aus wanderte man über Beiswang nach Bargau, wo eine kurze Rast mit Vesper und Getränken eingelegt wurde. Die letzte Etappe bestand aus dem Aufstieg zum Himmelreich, wo gegessen und getrunken wurde. Ein Teil der Gruppe hat auch in der eigens für den MFB reservierten Hütte übernachtet und trat dann mit allen Nebenwirkungen des Vortages am Sonntag den Rückweg an.

Sollte man dem Wetterbericht Glauben schenken, hätte unser 2. Mad-Cross Anfang August eigentlich gänzlich ins Wasser fallen müssen. Da aber die heftigsten Regenschauer entweder nachts fielen oder sich in Richtung Bartholomä bewegten, hatten wir zwar für den August untypisch kühle Temperaturen, aber es blieb während der Veranstaltung weitgehend trocken. Deshalb und auch wegen der guten Resonanz im Vorjahr zählten wir zu den über 140 Teilnehmern noch etwa 600 Zuschauer am Sonntagnachmittag.
Bereits am Freitag reisten die ersten Fahrer an. Am Samstag wuchs das Fahrerlager auf beachtliche Größe an und es war einfach genial mit anzusehen, wie innerhalb kürzester Zeit eine „Kleinstadt“ heranwuchs. Es wurde wieder in 8 Klassen unterteilt, 3 davon belegten die Kids. Das Training am Samstag verlief ruhig und ohne Zwischenfälle. Am Sonntag fanden die Läufe in den unterschiedlichen Klassen statt. Besonders hervorzuheben war hier ein 14-Jähriger Junge, der mit seiner 85er antrat, dennoch in der 125er-Klasse startete und alle regelrecht in Grund und Boden fuhr. Dem Publikum hat´s gefallen. Auch der letzte Lauf des Tages in der Klasse über 450ccm war an Spannung kaum noch zu überbieten. Die Mittagspause wurde von den eigens angereisten Lenninger Hillclimber überbrückt, indem sie ihre Motorräder auf der Piste vorführten. Vielleicht klappts ja nächstes Jahr mit einem Champions-Lauf, bei dem die Sieger der einzelnen Klassen noch mal untereinander antreten. Für Fahrer und Publikum zum Abschluß der Veranstaltung bestimmt ein besonderes Schmankerl.

Ausgestattet mit T-Shirts von der Heubacher Brauerei traten unsere Eigenen dieses Jahr in einheitlicher Montur auf. Nur schade, daß wir nur 50 Stück bekamen und die nicht für jeden Helfer reichten. Des weiteren trugen die Sponsoren EH, KSK, HBB und Wheelies zum Gelingen der Veranstaltung bei. Besonders der Radlader von EH erwies sich als Gold wert! Nachdem in der Nacht zum Samstag die Regenfälle den Fahrerlager-Acker etwas aufweichten, sanken die Camping-Gespanne bis zum Stillstand ein. Auf der Ölwanne zogen wir dann diese mit dem Radlader den ganzen Samstagvormittag durch den Acker auf irgendeinen freien Platz, von dem sie dann am Sonntag ohne Hilfe nicht wieder wegkamen.
Weitaus wichtiger jedoch waren die Landwirte Maier, Hilbert, Witte und Bressel, ohne deren Einverständnis die Veranstaltung gar nicht erst möglich gewesen wäre. Aber dennoch erweist sich die Suche nach geeigneten Grundstücken als weitaus schwieriger als viele hier annehmen. Nicht zu vergessen aber unsere eigenen Helfer, seien sie im Verein oder nicht, ohne die die Veranstaltung ebensowenig möglich wäre (auch die, die organisatorisch Wochen vorher hinter den Kulissen tätig waren). Als sehr positiv anzusehen war, daß nur 2h nach der Siegerehrung das Gelände komplett geräumt und sauber aufgeräumt verlassen wurde!!!
Zudem hatte das Rote Kreuz nicht einen Einsatz, nachdem im Vorjahr gleich mehrmals der Krankenwagen anrücken mußte. Alles in Allem eine rundum gelungene Veranstaltung, sowohl aus unserer Sicht, als auch aus der Sicht der zahlreichen Teilnehmer und Zuschauer, was diverse Resonanzen im Nachhinein bestätigten. Auch die Bilder-CD, welche jeder Teilnehmer zu Weihnachten per Post zugesandt bekam, fand großen Anklang bei den Teilnehmern.

Für Begeisterung bei einigen Kids sorgte wieder mal unser Ferienprogramm im September. 9 Kids trafen sich bei gutem Wetter am Samstagnachmittag in der Grillhütte ein. Erklärungen rund ums Motorrad waren komplett überflüssig. Als ich mich nach ersten Worten umdrehte hatten alle Kids die Helme schon aufgesetzt. Also stand Fahren auf dem Programm. Nach einer etwa 2-stündigen Ausfahrt auf die Alb mit Zwischenstopp beim Ställe trafen wir wieder an der Grillhütte ein, wo bereits 2 Pocketbikes auf die Kids warteten. Abgesehen davon, daß einer voll Stukka in die Hecke rauschte und ein anderer gegen Oirs Mopped prallte, verlief alles noch glimpflich. Im Anschluß wurde noch gegrillt und Fanta getrunken.

Einer der Höhepunkte des Vereinsjahres ist wie immer der Vereinsausflug. Dieser führte uns 2005 in die Hauptstadt nach Berlin. Das verlängerte Wochenende über den 03. Oktober bot sich hier prima an. Da der Feiertag montags war, beschloß man, erst am Samstag früh abzufahren um so die etwas stressigere Freitagnachtfahrerei zu umgehen, und dafür erst am Montag zurückzufahren. Am Samstagnachmittag bezogen wir dann zunächst das Hotel, bevor man in die Stadt loszog. Nach einem ausgedehnten Besuch im Hardrockcafe fand man sich im „Klo“ wieder. Eine eingesessene Kneipe in der Vogelspinnen heimisch waren, ein schlagfertiger Moderator sämtliche Gäste begrüßte und beleidigte und man das Bier in Kathederbehältern serviert bekommt. Weiter zogen wir dann ins Ku´Dorf. Aber nur auf ausdrücklichen Wunsch wurde hier eine etwa halbstündige Rockphase eingelegt, ansonsten mußten wir uns mit dem knallroten Gummiboot und diversen Mallorca-Hits begnügen, und bevor dann noch die Hände gen Himmel flogen, zogen wir weiter und machten uns auf die erfolglose Suche nach einer Kneipe/Disco nach unserem Geschmack. Immerhin schaffte es Joschi als einziger hier aufs Tanzparkett. Eine andere kleinere Gruppe hatte da etwas mehr Glück, denn Saxon war zu Gast in Berlin. Am zweiten Tag schloß sich nach dem Frühstück eine Gruppe zusammen und unternahm mit einem der roten Doppeldecker-Cabrio-Busse eine Stadtrundfahrt.
Für den Abend hatte man dann einen Tisch im Klo reserviert, wo man sich dann auch gegen 19:00 Uhr traf. Nur von dem reservierten Tisch wollten die plötzlich nichts mehr wissen, an Bier zu kommen war fast unmöglich und der Moderator schien dann doch alles andere als schlagfertig zu sein, weshalb wir schnellstens wieder die Flucht ergriffen. Wahrscheinlich waren wir zu nüchtern für dieses Ambiente. Das war Tags zuvor doch anders….
So fand man sich dann in diversen Kneipen Berlins wieder. Am Montag, nachdem man gefrühstückt hatte, wurde ausgecheckt und der Bus brachte uns an die Spree, wo eine Stadtrundfahrt auf eben dieser reserviert war. So sah man Berlin auch von einer anderen Seite. Am frühen Nachmittag traten wir dann die Heimreise an, gegen 23:00 Uhr waren wir in Böbingen.
War wieder ein super Ausflug, auch wenn wir Probleme hatten, eine Kneipe zu finden, in der noch gute Musik läuft (Irrfahrt einiger mit dem Taxi nachts durch Berlin…). Aber für die, die beim MFB-Ausflug vor etwa 10 Jahren schon in Berlin waren, war es interessant zu sehen, wie sehr sich Berlin in dieser Zeit verändert hat und auch die Frage, wo ein guter Teil unserer Steuergelder hingeflossen ist, hat sich hier beantwortet.

Wie gewohnt findet im Herbst unser sog. „Saisonabschlußfest“ in der Grillhütte statt. So geschehen am Samstag, den 08. Oktober. Hierüber gibt es nicht viele Worte zu verlieren. Man feierte in gewohnter Manier: Kommen, Musik machen, trinken, laute Musik machen, austrinken, eins geht noch, tanzen, wenn eins noch muß, dann erst Schluß.

Am 03. Dezember trafen sich wieder mehr als 40 Kinder mit Ihren Eltern zur Nikolausfeier in der Grillhütte ein, um sich von Knecht Ruprecht auf die Finger hauen und vom Nikolaus bescheren zu lassen. Die Platznot der vorangegangenen Feier erforderte, daß diesmal seitlich an die Grillhütte ein Pavillon angebaut werden musste. Nach der Bescherung der Kinder folgte dann der gemütliche Teil für die großen Kinder. Nachdem Frieder an diesem Tag verhindert war, bot sich Bembe an, die traditionelle Feuerzangenbowle zuzubereiten. Und da er ja Alchemie und Giftmischerei gelernt hat, vertraute man ihm. Eindrucks- und geschmackvoll setzte er die Bowle mit ausreichend Rum und Wein an und nachdem sich die Dosierung auf ein erträgliches Maß eingependelt hatte, stand sie Frieders Feuerzangenbowle nichts mehr nach und wurde restlos aufgebraucht. So wurde dann bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Nachdem wir es zunächst um eine Woche verschoben hatten, fand dann am 28. Januar 2006 unser 3. Winterfest in der Grillhütte statt. Trotz des sehr hartnäckigen Winters 2005/2006 blieb unser 3. Winterfest leider erneut schneelos. Da aber Bartholomä seit November mit einer geschlossenen Schneedecke kämpft, fuhren wir bewaffnet mit Schneeschaufeln und Anhängern eben dorthin, um Schnee für wenigstens eine Schneebar ins Tal zu befördern. Den Schnee brachten wir zwar, jedoch war er derart ausgefroren, daß er keinen Halt zum Bau einer Schneebar bot. So verstreuten wir ihn eben vor der Grillhütte, um zumindest einen Hauch von romantischem Winterambiente bei sternenklarer Nacht erahnen zu lassen. Dennoch nahm das Winterfest seinen Lauf und die frisch reparierte Fußbodenheizung tat ihren Dienst aufs Beste. Einzig zu bemängeln war die geringe Besucherzahl, sowohl Auswärtiger als auch aus den eigenen Reihen. Dies tat allerdings dem Fest keinen Abbruch.

Im Vereinsjahr 2005 hatten wir 2 Hochzeiten. Sybille und Volker feierten am 02. Juli in Hohenstadt und Uwe und Andrea am 17. September in Heuchlingen. Bei beiden Hochzeiten war eine stattliche Anzahl von Mitgliedern dabei um vor den Kirchen Spalier zu stehen. Und seitdem ist auch Uwe im Besitz des wohl weltweit ersten und einzigen fahrenden Flipperautomaten.
Des weiteren hatten wir zwei 40-er, die groß gefeiert wurden, Gägges und Frieders, jeweils im Schützenhaus. An Festen und Veranstaltungen mangelte es uns im vergangenen Jahr also nicht. Und seitens der vom Verein durchgeführten Veranstaltungen gibt es als Positives zu berichten, daß an allen Veranstaltungen wieder Geld verdient wurde.

Zur verbesserten Finanzlage hat sicherlich auch die an der letzten HV angesprochene und daraufhin im Ausschuss beschlossene Erhöhung des Mietbetrags für die Grillhütte beigetragen. Statt ursprünglich €20.- müssen nun €40.- entrichtet werden, dafür ist das Klo automatisch immer dabei. Um die Grillhütte kostendeckend zu betreiben war dieser Schritt absolut nötig. Ein Rückgang der Vermietungen ist Fehlanzeige, was darauf hindeutet, daß der Betrag angenommen wird. Schulen, Kindergärten….sind nach wie vor von den Mietgebühren befreit.

In punkto Mietgliederzahlen gibt es folgendes zu berichten: Wir hatten im vergangenen Jahr 2 Austritte und 4 Beitritte (an HV BM, Harry, Holger, Rolf), somit hat sich der aktuelle Mitgliederstand im Vergleich zur letzten HV im März 2005 um 2 auf nun 110 Mitglieder erhöht.

Neben einer neuen Kollektion gabs auch endlich Kunststoffbecher mit MFB-Wappen zur Verwendung in der Bar beim Motorradtreffen. Stückpreis war hier xx Cent inkl. Aufdruck. Rechnet man, was man bisher für die Pappbecher bezahlt hat, haben sich die Kunststoffbecher nach 2 Treffen bereits bezahlt. Und die Sauerei beim Aufräumen bleibt auch aus. Dem Umweltfuzzi wird’s gefallen. Weiter wurde eine kleine Gefriertruhe angeschafft, eine längst überfällige Investition.

Zum Schluß bleibt mir nur noch, mich beim Ausschuss für die gute Zusammenarbeit während des vergangenen Vereinsjahrs und all denjenigen zu bedanken, die bei den ganzen Events dabei waren und geholfen haben. Ganz speziell beim Mad-Cross sind wir auf jeden von Euch angewiesen. Von der Anzahl der benötigten Helfer übersteigt die Veranstaltung das Motorradtreffen um einiges. Ich hoffe, das bleibt so und Ihr unterstützt uns auch weiterhin. Weil ein Mad-Cross über die Bühne zu bringen ist gewiß kein Pappenstiel und das funktioniert nur wenn wir zahlreich an einem Strang ziehen. Und dazu brauchen wir Euch!
Und ganz zum Schluß möchte ich mich noch bei jemand bedanken, der, obwohl nicht im Ausschuss tätig, dennoch das ganze Jahr für den Verein, hauptsächlich hinter den Kulissen tätig ist. Wenn ihr an der Nikolausfeier in die Grillhütte kommt ist dekoriert, die Geschenke für die Kids müssen organisiert und verpackt werden. Zudem macht sie die Grillhüttenvermietung. Ich möchte nicht wissen, wie oft bei Mayers deshalb das ganze Jahr über das Telefon klingelt. Termine müssen abgestimmt und eingetragen werden, Mietverträge geschlossen werden, kassieren und ab und zu, wenn der Grillhüttendienst mal wieder nicht so toll funktioniert hat, nach dem Rechten sehen. Danke Jutta (und Torsten).

 

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