Dienstag, 19. März 2019

Jahresrückblick 2007

 

 

Das Vereinsjahr 2007 war sicherlich nicht das, was man sich unter einem guten Vereinsjahr vorstellt. Ein gutes Vereinsjahr ist, wenn alles Organisatorische klappt, immer gutes Wetter isch, der Verein unter anderem auch noch Geld verdient…, aber vor Allem wenn alle Mitglieder gesund und munter durchs Jahr kommen. Und eben dies war 2007 leider nicht der Fall, und da rücken plötzlich Dinge wie Wetter, Geld verdienen usw. ganz weit in den Hintergrund…

Am 02. Juli 2007 verstarb an seinem Arbeitsplatz unser Vereinsmitglied Armin Morgenstern. Armin, oder Pipi, war seit der Gründung des Vereins aktives Mitglied und seitdem auf nahezu jeder MFB-Veranstaltung dabei. Armin hinterlässt seine Frau Katrin und die 2 Kinder Marcel und Kim. Ich denke, es wird ein Leichtes sein wenn ich sage:“behaltet Armin in Erinnerung“.

 

 Zurück zum Vereinsleben…

Begonnen hat das Vereinsjahr wie fast immer mit der Auftaktausfahrt an Karfreitag. Dennoch anders und nicht wie immer war dieses mal das Ziel unserer Ausfahrt. Nicht wie bereits gewohnt auf den Stock zu Diana, (weil uns die zu grätig wurde und grätige Wirtinnen leben bekannterweise mit dem Risiko, dass Gäste ausbleiben…) sondern in den nur wenige Kilometer entfernten, etwas verschlafenen Nachbarort Blonhofen ins Gasthaus Rössle hat es uns verschlagen. Max heißt der Wirt, kann gut Rostbraten und hat neben Fremdenzimmer auch noch eine kleine Pilsbar. Grund genug für uns, dort einzukehren. So waren es am 06.04.2007 gut 15 Motorräder und 1 Fahrrad, welche sich bei schönstem Wetter auf den Weg ins Allgäu machten. Absolut zeitgleich wie die Motorräder traf am späten Nachmittag Robby mit seinem Fahrrad ein.

Wann der morgens losfuhr, wissen wir nicht genau. Der erste Durst nach der Fahrt wurde noch im Biergarten gelöscht, bevor man dann bei Einbruch der Dunkelheit, mancher sonnengerötet, in die Pilsbar umzog. Der Rest des Abends nach dem Essen herrschte zunehmend ausgelassene Stimmung, den Rest kann man sich denken. Nicht zuletzt auch deswegen, weil ich selber nicht mehr alles soo genau weiß. Was mir noch dämmert, ist die Geschichte mit dem vollen Kühlschrank. So schnappten wir uns zu nächtlicher Stunde und vom Hunger geplagt im Getränkelager einen Sackkarren, der schnelleres aber nicht minder gefährliches Vorankommen garantieren sollte, und fuhren damit in Richtung Privatküche. Wie leichtsinnig, diese nicht abzuschließen…Aber in Blonhofen schließt man noch nicht ab. So standen wir nun mit glänzenden Augen (woher der Glanz auch immer kommen mochte) vor dem geöffneten Kühlschrank (der sogar noch beleuchtet war) und fraßen uns Stück für Stück durch eben diesen hindurch. Was wir nicht bemerkten war, dass Max, der Besitzer des Kühlschrankes und auch des Inhaltes die ganze Zeit hinter uns stand und beobachtete, wie sein ursprünglich üppiger Vorrat immer weniger wurde.

Nach einer etwa 1-stündigen Belehrung über zwischenmenschliche Umgangsformen und Vertrauen auf der einen Seite und einem nur knapp entkommenen Hungertod auf der anderen Seite tranken alle gemeinsam wieder ein Bier und man war sich einig, dass man im nächsten Jahr wieder kommen durfte.

Und was im Kühlschrank übrig blieb, gab’s am nächsten Tag dann zum Frühstück. Es war ein zünftiges Weißwurstfrühstück, bevor wir dann am späten Vormittag die Heimfahrt antraten. Und nach dem 3. Anlauf war auch die richtige Autobahnauffahrt gefunden und gegen 13:00 Uhr waren wir wieder zu Hause.

 

Kurz vor der Orientierungsfahrt stand wieder der Grillhüttenputz an. So wurden wieder einige Liter Farbe verarbeitet, unter anderem auch am neuen Tor, welches in Eigenregie gefertigt wurde. Nachdem im Herbst zuvor das Grillhüttengelände eingezäunt wurde, fehlte nun nur noch das Tor, welches in 2-flügliger Version nun angebracht wurde. Die Fundamente hierzu wurden die Woche davor schon gegossen.


 

Dr Zau war seitm Herbst montiert,

bloß des Loch hot no geniert

Nach wie vor kommt jeder nei,

so solls en Zukunft nemme sei.

A Gatter fehlt os obedengt,

au wanns oos koiner schenkt.

 

Dr Moische isch do ganz patent,

kauft Matreal ond schwoißt des gschwend.

Mit Wenkelmoß von ogleich 90

Mecht der des Deng ond jeden freits.

 

Was des Deng jetzt braucht isch Farb,

Daß des Tor ned roschdad arg,

Grea muaß sei hoißts vorschriftlich

Weshalb uff’d Farb ned gschissa isch.

 

 

Jetzt sieht des ganze anderschd aus,

fehrt mr en dui Hidde naus.

Stoht mr jetzt wia sonschd drvor,

stoht mr jetzt vor zunem Tor.

Kommt mr do jetzt nemme nei?

Meine Kender blärad, heidanei!

Dia wellad spiela oder zendla,

oder en deam Roifa sandla!

 

Doch koi Sorg, des isch koi Act,

für den Fall hen mir Schlissel henderlegt.

Bei Schäffi, Horscheck oder Hetti

liegad Schlissel für die Hitte

Au bei Marc Senna Spachtel mir,

griagt mr an Schlissel für dui Dir.

 

Seitdeam isch dui Hidde sauber,

koiner muaß mea Müll aufglauba.

So hen mir no lenger Fraid

Weil des Grondstück sauber bleibt.

 

 

Von jetzt an kann die Grillhütte zwar nur noch mit Schlüssel betreten werden, aber dafür hatten wir bislang keinen einzigen Fall von Verunreinigung oder Sachbeschädigung mehr. Nach getaner Arbeit an diesem Tag jedoch noch nicht genug. Des schönen Wetters wegen entschlossen wir uns noch einen Maibaum aufzustellen. Dieser wurde wie bereits im Vorjahr von Thomas Betz gestiftet. Den schönsten auffindbaren Gipfel hierzu fand man in einem angrenzenden Waldstück. In Handarbeit und mit Zähles Schwalben dauerte es nicht allzu lange und der wie üblich "geschmückte“ Baum zierte das Grillhüttengelände. Die Schwierigkeit bestand dieses Jahr darin, den Baum zu stellen ohne den Zaun zu beschädigen. Dies gelang auch beim Stellen, nicht aber beim Fällen 4 Wochen später. Da ein Fällen im klassischen Sinne zu riskant war, brachte Grimmle von den Stadtwerken einen Steiger mit, um den Baum von oben herab Stück für Stück abzusägen. Doch gleich der abgesägte Gipfel fiel aus 15m Höhe nirgendwo anders hin als direkt auf den Zaun. Schade. Alle Maschinerie umsonst. Oder einfach nur ‚Scheiß Wind’.

Die Besonderheit in dem Jahr war, dass wir stolzerweise beim Maibaumwettbewerb mitmachten. Weniger wegen dem Gewinnen, mehr der Kiste Bier wegen, die jeder Teilnehmer bekommt. Auch wenn die Konkurrenz sehr groß war, wir fanden unseren Baum toll. Die Jury sah das wohl etwas anders. Die stiegen am 01. Mai schon mit einem leichten Lächeln aus dem Auto aus und waren sich in einem Punkt einig: “OK, ein Baum ist es…“

Am Abend nach dem Maibaumstellen und dem Grillhüttenputz wurde noch gegrillt und das eine oder andere Bier getrunken.

 

Der darauffolgende Tag, der 01. Mai, war wieder geprägt von schönstem Wetter. Ideal für unsere Orientierungsfahrt, die in diesem Jahr in Richtung Schwäbisch Hall führte.

Wie in vergangenen Jahren bereits praktiziert, war dies eine bereits vorhandene Route, die mit neuen Abzweigungen und Aufgaben versehen wurde. 22 Teams mussten an 4 Stationen wieder Wissen und Geschick unter Beweis stellen, sollten sich idealerweise nicht verfahren und zudem diverse Schätz-, Rechen- und Schreibaufgaben erledigen. Den Wanderpokal des Siegers mussten die Sieger vom Vorjahr Timo und Claudia Zimmermann an Patrick und Jürgen Wamsler weitergeben. Die Plätze 2 und 3 gingen an Fam. Eberle, gefolgt von Fam. Brasda.

Der nicht zu verachtende vorletzte Platz, welcher immerhin noch mit einer Flasche Jack Daniels belohnt wird, ging an Kevin und Dominik, welche die Strecke auf ihren Rollern zurücklegten. Die Preisübergabe fand unter strengen Blicken von Charly und Petra statt, von daher wissen wir nicht, ob überhaupt und wenn ja wer diese Flasche geleert hat. Beim üblichen Angebot an Kaffe und Kuchen sowie Gegrilltem saßen wir noch bis in die Abendstunden, bevor dann noch zusammengeräumt und das neue Tor geschlossen wurde.

 

An Pfingsten ende Mai stand wieder unsere mehrtägige Motorradausfahrt auf dem Programm. Die 4 Tage von Freitag bis Montag verbrachten wir auf dem Campingplatz Venus am Idrosee. Wie immer war die Stimmung sehr ausgelassen und der Platz in der Sonne auf den Liegestühlen war widerum heiß begehrt. Am Sonntag fuhren wir an den Gardasee rüber zum Kaffeetrinken und eine Kleinigkeit zu essen. Wieder zurück am Idrosee zogen dunkle Wolken auf am Himmel, die nichts Gutes zu bedeuten hatten. War es bislang halbwegs trocken geblieben, so zog am Sonntag ein Gewitter auf, begleitet von abartig heftigem Regen. Dieser Wetterumschwung hielt die ganze Nacht an und so zeigte sich, wer ein wirklich gutes Zelt dabei hatte und wer nicht.  Zum Glück war es die letzte Nacht, denn noch eine Nacht hätten manche wahrscheinlich im Hotel verbringen müssen. Im Dauerpiss bauten wir dann am Montag früh unsere Zelter ab und bis wir endlich auf den Motorrädern saßen, waren wir bereits naß.

Dieser Dauerregen hielt an bis Schönhardt. Auch hier zeigte sich, wer einen guten Regenkombi hatte und wer hier gespart hatte. Nur noch Fetzen hingen Tobs unter den Achseln hervor als wir die ersten Autobahnkilometer zurückgelegt hatten.

Auch die Anfangs große Gruppe verlor sich zwischendurch auf der Autobahn bei Null Sicht. Auch eine letzte Pause auf der A7 in einer beheizten Raststätte war wegen der Kälte und der Nässe unumgänglich. Umso besser schmeckte das Schnitzel dann als Abschluß in Schönhardt. Trotz der letzten Nacht und der schrecklichen Heimfahrt war es eine tolle Ausfahrt und die Planungen für 2008 laufen schon. So hat Oir bereits Anfang Januar den genauen Treffpunkt und die Uhrzeit mit uns ausgemacht. 

 

3 Wochen später meinte es der Wettergott widerum gut mit uns, weshalb wir wieder nach Emmenhausen aufbrachen zum dortigen Motorradtreffen. Am Samstag Nachmittag starteten wir in Richtung Allgäu und verbanden die Anfahrt mit einer kleinen Tour. Nachdem die Zelter aufgebaut waren ging man zum gewohnt gemütlichen Teil über, welcher aus Schnitzel mit Remoulade, Maßbier und geiler Band bestand. Die Tour bei der Rückfahrt am Sonntag früh war dominiert von Autobahn, keiner hatte so richtig Lust auf Kurvenfahren. Erst beim Abschluß auf dem SGV-Fest schmeckte dem einen oder anderen bereits das erste Radler wieder.

 

Anfang Juli war ursprünglich der Termin für unser Motorradtreffen angesetzt. Durch den plötzlichen Tod von Armin haben wir uns entschieden, das Treffen vorerst abzusagen. Dies sollte dann zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

 

Bei durchwachsenem Wetter wanderte wieder eine größere Gruppe von MFB-lern in Richtung Himmelreich. Organisiert von Hetti waren wieder etliche Better für den Verein reserviert. Saß man zunächst noch im Freien, so drängte und der zunehmende Regen dazu, nach drinnen zu gehen. Dort wurden die restlichen Göckel vollends verspeist und noch einige Bier getrunken.

 

Als nächstes stand das 5. Mad-Cross auf dem Programm. Der Platz, den wir hierfür gefunden hatten, war genial. Ein riesiger Acker, auf dem sowohl eine große Strecke, das komplette Fahrerlager und die Verkaufsstände Platz hatten. Und es wäre noch mehr Platz gewesen. Dank des Platzes konnten wir beim Bau der Strecke auch diverse Anregungen von Fahrern vom letzten Jahr umsetzen und wir ernteten viel Lob dafür.

Wieder weit mehr als 100 Fahrer hatten sich bei Marc angemeldet, ein guter Teil davon waren wieder Kinder allen Alters. Und da das Wetter am gesamten Wochenende auf unserer Seite stand, konnten wir uns auch über die Besucherzahlen nicht beklagen. Organisatorisch hat es dieses Jahr sehr gut geklappt, eigentlich hätte es nicht besser laufen können. Bei der Auswertung haben wir vieles besser gemacht als im Vorjahr. Auch hierfür bekamen wir durchweg positive Resonanz der Teilnehmer (auch im  Vergleich mit anderen Veranstaltern) und wenn wir dies beibehalten, ist der Erfolg der Veranstaltung für die nächsten Jahre garantiert.

Einzige Panne die wir hatten war ein Plattfuß am Radlader, während die Strecke am Samstagabend gewalzt wurde. Da der Reifen zwar nicht kaputt war aber komplett aus dem Felgenbett rutschte hatten wir in Lennerts Werkstatt in Buch redlich zu tun bis wir in diesen wieder Luft hineinbekamen. In den späten Abendstunden war der Reifen dann wieder montiert und der Radlader wieder fahrbereit. Die abgerissene Hydraulikleitung an der Seilwinde schränkte uns eigentlich nicht ein.

Ansonsten hatte noch ein Förster seinem Unmut über die Veranstaltung Luft gemacht indem er wutentbrannt aus dem Auto rief, wer denn so etwas genehmigt hätte und wir sollen doch nächstes Jahr gleich vollends im Wald fahren. Nach kurzer Diskussion konnte dieser zwar in seiner Meinung nicht umgestimmt werden, aber dafür derart beruhigt werden, dass dieser wortlos das Feld räumte. Ansonsten gab es wegen Lärm nur eine einzige Beschwerde einer Person aus Herlikofen, weshalb uns am Sonntag früh die Polizei einen Besuch abstattete. Aber auch die verließen uns zügig wieder, nachdem die Genehmigung der Veranstaltung vorgezeigt wurde.

Der Abbau der Veranstaltung verlief eigentlich wieder zügig und gut. Am Montag abend wollten wir das Grundstück nochmals ablaufen, dies war allerdings ein kurzes Unterfangen, da bereits der größte Teil des Ackers mit Gülle bedeckt und gegruppert war.

 

Ende August nutzte der MFB das schöne Wetter an einem Wochenende um sich samstagabends in der Grillhütte zum gemeinsamen Grillen zu treffen. Alt und Jung mit Kind und Kegel traf sich und saß bis in die späten Abend- oder frühen Morgenstunden beisammen. Sollte man eigentlich öfters mal machen.

 

Das im Juli vorerst abgesagte Motorradtreffen haben wir am 07./08. September nachgeholt. Bei extrem bescheidenem Wetter (entgegen der Vorhersagen), was heißen soll Regen und Kälte, starteten wir den Freitag mit den Bands Blackout und den Söhnen Stammheims. Im beheizten und der Nässe wegen mit Rindenmulch ausgelegten Zelt herrschte dennoch gute Stimmung. Am Samstag sollte, wie in den Jahren zuvor, die Band X-Ray für Stimmung sorgen. Die war diesmal jedoch nicht mehr ganz so gut wie gewohnt. Vielleicht war es das Gerücht von Playback, vielleicht die Tatsache, dass sie bereits zum wiederholten Male spielten und die Abwechslung fehlte, oder war die Anlage schlecht abgestimmt?

Ich persönlich kann es nicht genau sagen. Dennoch verlief der Samstag halbwegs passabel und dennoch mit Einschnitten bei Bierumsatz oder in der Bar. Einzig der Absatz beim Essen war OK, hatten wir diesmal doch auf Abwechslung in Form von weniger Steaks und mehr Schnitzel gesetzt.

Ansonsten war der Abbau gewohnt zäh, weshalb sich die wenigen Dagebliebenen im Anschluß in Schönhardt mit einem Abschlussessen belohnten. Des guten Wetters wegen übrigens im Freien.

 

Ansprache zum Ausflug nach Prag

Der alljährlich stattfindende Jahresausflug fand im Terminkalender am 06./07. Oktober Platz. Dieser führte uns in östlicher Richtung nach Prag. Nach sehr zähem Anlauf bei den Anmeldungen waren wir kurz davor, den angemieteten Bus bei der Fa. Rühle wieder abzubestellen. Doch es fanden sich dann doch noch ein paar Leute und so fuhr man mit 26 Personen nach Prag, wo man bereits am Samstagvormittag gegen 11:00 Uhr ankam. Das Hotel war super, das Wetter OK. Welch Touristenmagnet Prag ist, bemerkten wir spätestens dann, als wir uns von Menschenmassen über die Karlsbrücke schieben ließen. Wohl dem, der hier mit Geldbeutel und Handy wieder raus kam. Für den Abend fand man eine Rockkneipe, in der man sich längere Zeit aufhielt. Es war eigentlich ganz lustig, bis auf die Feststellung, dass man die Warnungen in Reiseführern vor Taschendieben auch wirklich ernst nehmen sollte. Wie schnell so etwas gehen kann, wurde uns Eindrucksvoll am Beispiel K…. dargeboten. Kaum die Kneipe betreten, kurz Tische und Stühle zusammengerückt, schon war die Handtasche weg. Abgeschreckt hiervon war fortan eine Handbewegung für den Rest des Aufenthalts nicht mehr wegzudenken: der Kontrollgriff an die Gesäßtasche, welcher alle paar Sekunden stattfand. Und dass man zudem beim Taxifahren beschissen wird, scheint hier ganz normal zu sein. Ebenso die Tatsache, dass man beim Essen als Tourist andere Preise aufgetischt bekommt und eine nicht nachvollziehbare Endsumme bezahlt werden muß.

Für den restlichen Samstagabend (oder die frühen Morgenstunden) fand man dann eine Disco, welche scheinbar Hits der 80er-Jahre spielte.

Beim Frühstück war dann auch wieder deutlich zu sehen, wann die Leute ins Hotel zurückkamen. So gab es Leute, die sich zwar am Tisch mit Frühstück eindeckten, aber dann plötzlich verschwanden und erst wieder bei der Stadtführung gesichtet wurden. Diese fand am Sonntag statt und zwar zu Fuß. Die Bewegung hat den meisten dann doch ganz gut getan. Im Anschluß daran traten wir auch schon wieder die Heimreise an, unterbrochen von einem kurzen Zwischenstopp auf dem Tschechenmarkt, wo sich so mancher mit Markenkleidung oder rauchbarem eindeckte.

 

Etwas später als sonst aber dennoch gabs am 03.11.2008 das Saisonabschlussfest in der Grillhütte. Dürftig besucht gings bei Vesper und Bier gemütlich zu und nicht allzu lange, weshalb auch in der Nacht gleich abgebaut wurde.

 

Traditionell und gut besucht war dagegen 4 Wochen später die Nikolausfeier. Tobs als Nikolaus und Grimmle als Knecht Ruprecht versuchten den Kids klarzumachen, dass sie die wirklich echten sind und auch wirklich vom Walde kommen. Ein nicht ganz einfaches Unterfangen. Die Geschenke welche von Verena vorbereitet wurden, nahmen jedoch alle Kids freudig entgegen. Der weitere Abend stand ganz im Zeichen von Bier, Feuerzangenbowle und guter Musik. 

 

Eigentlich sollte diesmal das Vereinsjahr so aufhören wie es begonnen hatte, nämlich mit der Auftaktausfahrt an Karfreitag. Im Gemeindeblatt noch mutig als „gefahren wird bei jedem Wetter“ angekündigt, fand sich nicht ein Einziger Teilnehmer bei vorherrschendem Schneefall und Temperaturen knapp über Null Grad am Treffpunkt ein. Auch Plan B, eine Wanderung auf den Rosenstein fiel des Wetters wegen aus. So trat letztendlich Plan C in Kraft: Sofa. Die erste Karfreitagsausfahrt seit langem, wenn nicht überhaupt, die abgesagt wurde. Aber nach dem verspäteten Wintereinbruch absolut vertretbar. 1 Woche später hätte es sicherlich geklappt.

Mit diesem Wintereinbruch endete das Vereinsjahr 2007. Mit gemischten Gefühlen blicke ich auf das Jahr zurück. Trauriger Höhepunkt war sicherlich Armins Tod. Eine gelungene Mad-Cross-Veranstaltung, viele Sonntagsausfahrten und einige Abende in der Gillhütte wirkten sich wieder positiv auf das Vereinsleben aus.

 

 

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