Thursday, May 23, 2019

Jahresrückblick 2008

Das Vereinsjahr 2008 war wieder gespickt von einigen Veranstaltungen, Ausfahrten und Grillhüttenabenden, die eigentlich schon traditioneller Natur sind und zudem bei größtenteils schönem Wetter stattfanden. Jedoch kam eine Veranstaltung 2008 leider nicht zustande: die als Himmelreich-Ausflug bekannte Wanderung: Ob Himmelreich oder Knörzerhaus, die terminliche Situation sowohl vereinsinterner Veranstaltungen, als auch die Rücksichtnahme auf z.B. TSV-Jugendveranstaltungen und letztlich auch der wenigen freien Termine in einem der beiden Übernachtungsmöglichkeiten ließ es nicht zu, einen passenden Termin zu finden. Auch ein Aufschub in den Herbst blieb letztlich erfolglos, weshalb wir uns entschieden, diesen Ausflug abzusagen. 2009 soll er jedoch in gewohnter Manier wieder stattfinden und ich hoffe, dass es akzeptiert wird, dass es 2008 aus den genannten Gründen (da kam halt auch noch ’ne Portion Pech dazu) einfach nicht geklappt hat und die Beteiligung 2009 wieder so groß wird wie in den Jahren zuvor. Dies aber nur vorab, ich möchte zurückkommen zu meinem Bericht. Und dieser beginnt am 21.03.2008. An dem Tag hat nicht nur Uwe Geburtstag, an diesem Tag im Jahr 2008 war auch Karfreitag. Traditionell sollte an diesem Tag die Auftaktausfahrt stattfinden. Doch in dem Jahr fiel die Entscheidung zur Absage nicht schwer. Hatten wir tags zuvor trotz widriger Wetterprognosen im Pub noch Pläne zur Abfahrt geschmiedet, so sagten wir am Freitagvormittag bei Schneefall die Ausfahrt endgültig ab. Auch die Alternativpläne einer Wanderung auf den Rosenstein fielen in Anbetracht des waagrecht kommenden Schneeregens flach.
So war der Karfreitag zum ersten mal seit Jahren ein Sofatag.


 Andere Wetterbedingungen herrschten dagegen gut 4 Wochen später beim Grillhüttenputz. So haben wir kurz vor der Orientierungsfahrt die Hütte und alles Drumherum für die Saison fit gemacht.
 

Mit leichter Verspätung und kurzfristig entschieden wir uns erst am 03.Mai 2008, einen Maibaum an der Grillhütte zu stellen. Den Baum hierzu fanden wir in meinem Garten, den dazugehörigen Gipfel im Bruckholz, welcher uns freundlicherweise von der Gemeinde zur Verfügung gestellt wurde. Mühe hatten wir allemal mit den Baumstumpen, welcher noch vom Vorjahr im Loch steckte. Nur unter großem Aufwand gelang es uns, diesen zu entfernen. Ansonsten waren genügend Helfer dabei und das Stellen ging Ruck-Zuck. Nur der Gipfel hielt nur bis Pfingsten, danach blieb der Baum gipfellos. Da auch an diesem Tag das Wetter mitspielte, haben wir uns entschlossen, nach dem Stellen des Baumes abends in der Grillhütte noch zu grillen. Dies bot sich zudem noch an, da der Kühlwagen für die am nächsten Tag stattfindende Orientierungsfahrt bereits vor der Hütte stand. Und für den Nachtisch nach dem fettigen Essen sorgte Timo mit seinem Selbstgebrannten, welchen wir regelrecht
gegen den Durst tranken. Die entsprechenden Nachwehen am nächsten Tag waren wegen der stattfindenden Orientierungsfahrt alles andere als willkommen, dennoch war ab 08:30 Uhr aufbauen angesagt. Der Aufwand sollte sich lohnen. Mit 28 gestarteten Teams fand die Orientierungsfahrt Zulauf wie schon lange nicht mehr. Sowohl das Wetter mit Temperaturen um die 25°C, als auch eventuell die Tatsache, dass man vom u rsprünglichen Termin „01. Mai“ abwich, trugen ihren Teil dazu bei. Grund für die Terminverschiebung war, daß 2008 der Vatertag auf den 01. Mai fiel. Eine äußerst seltene Begebenheit, die wir erst wieder im Jahre 2160 erleben werden. Vermutlich werden wir auch dann die Orientierungsfahrt auf den Sonntag nach dem 01. Mai legen. Dies jedoch nur vorab, Näheres wird rechtzeitig bekanntgegeben. Um bereits heute eine Terminkonstanz einzuführen, werden wir auch 2009 die Orientierungsfahrt schon mal auf den Sonntag nach dem 01. Mai legen und erhoffen uns wieder guten Zulauf. Doch zurück zur O-Fahrt 2008: 4 Stationen sollten die Teilnehmer auf der Strecke finden und sich diversen Aufgaben wie Puzzeln, Basketball, Quiz oder einem Hindernislauf stellen. Hierbei sollte erwähnt werden, dass unter Senna’s Regie erstmals seit Jahren wieder eine neue Strecke kreiert wurde, was von den Teilnehmern erkannt und mit Lob belohnt wurde. Seither wissen wir auch, welchen Aufwand Sepp und Hansl jahrelang betrieben haben, um jährlich eine neue Strecke auszuarbeiten. Auch für 2009 wird derzeit eine neue Strecke ausgearbeitet.
Gewonnen hat die Orientierungsfahrt 2008 letztendlich Familie Pörner vor Ralf Streich und Paolo. Die begehrte Flasche Jacky für die Belegung des vorletztenRanges holte sich Fam. Hilbert.
 

Da 2008 alles etwas früher war als sonst, fand bereits eine Woche später die Pfingstausfahrt an den Idrosee statt. Zwar hatten wir bei Temperaturen um die 20°C schönes Wetter, aber dennoch waren durch die Winterperren in den Alpen einige Pässe gesperrt. So gelangten wir über den Fernpaß, Reschen, Mendel und Madonna in den frühen Abendstunden problemlos an den Idrosee. Mit „wir“ meine ich allerdings alle außer Tobs. Hatte er letztes Jahr noch ernsthafte Probleme, Heringe in den steinigen Boden auf dem Campingplatz zu bekommen, so begannen seine Probleme 2008 etwas früher: nämlich exakt beim Überfahren der deutschösterreichischen Grenze bei Füssen. Rollend und ohne Antriebskraft verließ er auf österreichischer Seite den Grenztunnel. Mit Mühe kam er noch an den Treffpunkt Reutte, wo dann aber endgültig Schluß war. Mit einem kurzen Schlag durchbrach schließlich die Anlasserwelle das Motorgehäuse und Öl trat aus. An eine Weiterfahrt war hier nicht mehr zu denken. Aber als   guter Schwabe macht man aus der Not noch eine Tugend und tankt das Motorrad noch voll, in der Gewissheit, als einziger den günstigen österreichischen Sprit mit nach Hause zu bringen, wenn auch auf dem Anhänger. Er selbst fuhr den Rest der Strecke auf Heikos GSX hinten drauf mit und kam so doch noch an den See. Sein Gepäck verstauten wir bei Kai im Polo, den wir in der Gegend von Telfs abpassten. Unten angekommen meinte es das Wetter zunächst noch gut mit uns. Am Samstag war es sonnig und warm, weshalb wir auch mit den Motorrädern eine uns bislang unbekannte Gegend erkundeten, bevor wir uns dem gemütlichen Teil des Tages zuwendeten. Gegen 18:00 Uhr traf uns dann der einzige Regen des Wochenendes. Dies geschah aber nicht auf normale Weise, sondern in einer Härte, dass nur die besten Zelte wirklich dicht blieben. Etwa eine dreiviertel Stunde lang hing ein heftiges Gewitter über dem See und entlud sich in Form von Wasser, Eis und Blitzen. Nach diesem Gewitter gingen wir in den Ort zum Essen und ließen den Tag gemütlich ausklingen, wobei speziell Tobs und Grimmle für die musikalische Untermalung des Abends sorgten.
Der Sonntag war wettermäßig zunächst OK, nur zwischendurch belästigte uns etwas Niesel, welcher sich jedoch nur kurz hielt. Danach war wieder tolles Wetter, das anhielt bis zur Rückfahrt am Montag. Diese verlief ohne große Probleme über den Madonna, Gampen und Reschen zurück nach Deutschland. Nur Schnäcks Gaszug machte etwas Probleme. Nur noch ein winziges Drähtchen des mittlerweile stark ausgefransten Gaszuges zog die Vergaserschieber noch auf, und nicht mehr zu. Die Geschwindigkeit regulierte er dann mit der Hinterradbremse, was im Zweipersonenbetrieb für etwas Rauchbildung wegen zu heißer Bremse führte. Immerhin hielt der Gaszug so bis Essingen. Im Standgas schaffte er es gerade so bis Schärd, wo gemeinsam im Freien das Abschlußessen stattfand.
Sieht man die Ausfahrt rückblickend, so stand sie 2008 ganz im Zeichen von Chuck Norris und den Feuchtgebieten. Die Witze erzählten wir uns abends beim Essen und das Buch zog selbst diejenigen in den Bann, die im Leben noch kein Buch in der Hand hatten.
 

Am 24. Mai war ein MFB-Grillhüttentermin, welchen wir bei warmem Wetter auch nutzten. Wir haben gegrillt und so manches Bier getrunken und Moische hatte wieder Zwetschgenwasser dabei. Ein paar vereinzelte Regentropfen zu später Stunde hielten uns nicht davon ab, einen gemütlichen Abend an unserer Grillhütte zu verbringen.
 

Gut 4 Wochen später, am 21. Juni 2008, machten sich 9 MFB’ler mit den Motorrädern auf den Weg nach Emmenhausen aufs Motorradtreffen. Wie immer hatten die Glück mit dem Wetter. Am Abend spielte wieder die Band „Fuck“ und Holland hat bei der EM verloren. Alles in Allem ein super Abend.
 

Und da wir uns an die großen Biergläser ja schon gewöhnt hatten, fuhren wir am Wochenende darauf gleich noch nach Beimerstetten aufs Motorradtreffen. Das Spiel mit dem Bierdosen zusammenschlagen war zwar eine mords Sauerei, aber von Beimerstetten kamen wir noch nie sauber nach Hause. Sixtynine hatte gespielt und wir waren noch ziemlich lange in der Bar. Morgens mussten wir dann aber genauso lange wieder warten, bis wir nach dem Weißwurstfrühstück halbwegs fit nach Hause fahren konnten.
 

„Kaiserwetter beim Motorradtreffen“; wäre ein Artikel in der Tageszeitung erschienen, dann wäre dies die Überschrift gewesen. Wir hatten am 04./05. Juli so richtig Glück mit dem Wetter. Bereits beim Zeltaufbau am Dienstag herrschte brütende Hitze. Nur der Donnerstag war etwas durchwachsen. Beim Zeltaufbau am Dienstag waren so viele Leute da, dass wir an dem Tag sogar die Feuerstelle ausgehoben hatten und zudem beim Apprich einen Wagen Brennholz holten. Vorbildlich! Am Mittwoch wurden Bar und Bühne aufgebaut und am Donnerstag vollends der Rest. Daß der Bierwagen einen Tag früher als sonst aufgestellt wurde, hat uns ungemein geholfen. Am Donnerstagabend gabs noch eine Bierprobe und Partypizza für alle Helfer. Nachtwache hielten dann Heiko und Kai Schäffauer und Paolo.
 Am Freitag früh haben wir gemeinsam im Zelt gefrühstückt, bevor wir mit den letzten Aufbauarbeiten begannen. Dies war unter anderem der Aufbau der Pavillons, welcher sich jedoch wegen des relativ starken Windes etwas schwierig gestaltete. Der Freitagabend wurde von Blackout gestaltet, die mit neuem Sänger am Start waren. Die Besucherzahl hätte an diesem Abend sicherlich mehr sein können, zieht man allerdings aus den vergangenen Jahren Bilanz, war es einfach freitagstypisch. Immerhin ein Emmenhausener hat den Weg nach Böbingen gefunden. In der Bar gabs erstmals Caipi-Bowle, die meines Wissens nach ausschließlich von Sabine und Verena getrunken wurde. Aber nur, damit wir sie nicht wegschütten mussten, denn der Renner war das Getränk leider nicht. Die Klassiker Jacky, Wodka und Bacardi scheinen auf einem Motorradtreffen doch noch am besten zu laufen.
 Der Samstag war widerum geprägt von sehr schönem Wetter. Kühlte es Freitagnacht noch rasch ab, hielten sich am Samstag die Temperaturen etwas länger. Deshalb waren auch viele Böbinger wieder zur Vesperzeit und z.T. auch etwas länger auf dem Fest. 10 Garnituren Schrannen vor dem Zelt waren voll besetzt. Nach Einbruch der Dunkelheit begannen die Söhne Stammheims gegen 22:00 Uhr zu spielen. Bis 02:00 Uhr war eine tolle Stimmung im Zelt, danach hatten wir noch lange eine gut gefüllte Bar. Beim Bierausschank war es am Samstag zur Hochzeit etwas stressig, aber dank Judy, die kurzfristig eingesprungen ist, konnte dies überbrückt werden.
 Für einige ging es dann am Sonntag ab 09:00 Uhr nahtlos in den Abbau über. Was mir bereits beim Aufbau gefallen hat, setzte sich am Sonntag früh beim Abbau fort. So viele Leute wie seit Jahren nicht mehr halfen uns. Kaum zu glauben, dass wir in 3 Stunden abbauten, wofür wir eine halbe Woche aufgebaut hatten. Um 12:00 Uhr waren wir fertig mit dem Abbau und um 12:30 Uhr saßen wir in einer lustigen Runde in Schönhardt beim Mittagessen. An dieser Stelle muß ich deswegen ein Lob an alle Helfer aussprechen. Das Treffen hat von vorn bis hinten so gut geklappt wie ich es noch nie erlebt habe. Das hat mir wieder richtig Spaß gemacht. Ich denke, wenn eine Veranstaltung so über die Bühne läuft, dann ist das für alle Helfer eine Motivation für die nächste Veranstaltung. 

Unterm Strich kann man sagen: Super Wetter, super Musik an beiden Tagen, reibungsloser Ablauf. Umso bedauernswerter, dass bei dieser Veranstaltung finanziell gesehen wieder nicht viel liegenblieb.

Nach Ablauf unserer intern gesetzten 4-Wochen-Frist stand als nächstes unser 5. Mad-Cross auf dem Programm. Mit Grundstücken von Hilbert, Maier und Bressel hatten wir wieder ein super Gelände zwischen Böbingen und Beiswang mit ausreichend Platz für eine große Strecke und ein großes Fahrerlager. Am Donnerstagabend wurde gemeinsam mit Andreas Sperrle die Strecke abgesteckt, die im Nachhinein wieder viel Lob ernten sollte. Da es von den besagten Landwirten nicht gern gesehen wird, wenn zur Aufhäufung der Sprunghügel riesige Löcher gegraben werden (do kommt dr lombige Boda von onda rauf), haben wir dieses Jahr alles daran gesetzt, dieser „Forderung“ gerecht zu werden. Gut, dass die Spedition Wiedmann schon seit längerem dabei ist, ihren künftigen Firmenstandort auszuschieben. Nach kurzer Rücksprache war zwar das Material für die Hügel organisiert, jedoch hatten wir keinen Plan, wie wir den Aushub aufs Gelände karren sollten. Mit dem PKW-Anhänger brauchsch do ned ofanga. Aber dank Matze Utz, welcher von der Fa. Maier einen LKW besorgte und letztendlich 3 Fuhren (ca. 15m³)
 Erde herankarrte, konnten wir mit Bachbauers Radlader 2 Sprunghügel bauen. Erstmals erhielten wir 2008 im Rahmen des Sponsoring von der Fa. Bopp einen 120PS-Vorführschlepper, mit dem wir übers ganze Wochenende mit der Wiesenwalze die Strecke präparierten. Der Zulauf zu unserer Veranstaltung war 2008 derart groß, dass manche Klassen bereits im Vorfeld wegen Überfüllung geschlossen wurden. So standen am Ende 160 Teilnehmer auf Marc’s Liste, darunter 50 Kinder. Hieraus gingen wieder 8 Klassen, darunter 3 Kinderklassen hervor. Entsprechen imposant füllte sich auch wieder das Fahrerlager.
 Der Trainingstag am Samstag fand bei schönem, sommerlichem Wetter statt. Der Sonntag früh begann zunächst mit Sonnenschein, doch der Regenbogen, welcher in westlicher Richtung gut 1 Stunde lang in prächtigen Farben sichtbar war, sollte nichts Gutes heißen. Kein Regenbogen ohne Regen. Allen, wirklich allen Wetterprognosen zum Trotz trat dieser dann pünktlich um 08:00 Uhr ein, als der erste Fahrer zum Training auf die Strecke fuhr. Die trockene und am Vorabend frisch präparierte Strecke verwandelte sich nach und nach in eine glitschige Rutschbahn, auf der die Fahrer alle Mühe hatten, sich auf dem Motorrad zu halten oder auch nur vorwärts zu kommen. Die ersten Läufe fanden ebenfalls bei Regen statt, bevor gegen 10:00 Uhr der Regen aussetzte und die Strecke wieder abzutrocknen begann. Nun fanden die Fahrer langsam wieder Grip und die Hoffnung auf die von Kachelmann & Co prognostizierte Regenwahrscheinlichkeit von 0% stieg langsam wieder.
Schließlich lagen in umliegenden Gemeinden (Geislingen) die Leute bereits im Freibad, während wir hier im Schlamm standen. 
  Alles sah gut aus, bis kurz vor 12:00 Uhr, exakt zum Start der Klasse >450ccm, erneuter Regen die Strecke in einen kaum befahrbaren Untergrund verwandelte. Schade auch, dass dieser Regen kurz vor der Mittagspause einsetzte und deshalb viele der Zuschauer erst nach der Mittagspause zu uns fanden. So litt darunter leider das ansonsten sehr gute Mittagsgeschäft. Doch nach der Mittagspause riß der Himmel plötzlich auf und die Sonne begann, den aufgeweichten Acker abzutrocknen. Plötzlich strömten auch die Zuschauer, bis mehrere hundert davon die Strecke säumten, vorwiegend im Bereich des Sprunghügels und Start/Ziel. Unter lautem Jubel und Applaus der Zuschauer konnte Andreas Sperrle den Sieg im 2. Lauf einfahren, welcher ihn sogleich für den Championslauf qualifizierte. Auch diesen konnte er mit einer beeinduckenden Fahrweise, gekrönt von tollen Sprüngen vor begeisterten Zuschauern, deutlich für sich behaupten. Alles in allem hat dann der tolle Nachmittag für einen leider verregneten Sonntagvormittag entschädigt und sogar beim Essen wurde vollends alles verkauft, was vorhanden war. Bei der gut besuchten Siegerehrung gabs dieses Jahr als kleine Besonderheit für alle Kids zusätzlich zum Pokal noch je 1 Stofftasche, gefüllt mit Werbegeschenken unserer Sponsoren oder anderer Firmen. Hierin befanden sich neben Cappies auch T-Shirts, Handtücher, Alu-Trinkflaschen, Bonbons, ….

 Nach der Veranstaltung erfuhren wir seitens der Fahrer wieder sehr viel Lob für eine super organisierte Veranstaltung. Danke! 2009 kann kommen! War der Aufbau am Freitag noch etwas spärlich besucht, so war der Abbau Mad-Cross-typisch in Windeseile erledigt. Der Abbau der Sprunghügel war geplant für Montag, dies fiel aber wegen Regens flach. Der LKW wäre wohl im Acker versumpft. Erst am Donnerstagvormittag haben wir die Hügel mit Radlader und LKW von der Fa.Maier dann beseitigt und die Erde auf Tobis Strecke gefahren. Auch hier darf ein Dank meinerseits nicht fehlen, nämlich der an alle Helfer und Verantwortlichen der einzelnen Bereiche, insbesondere auch an Marc Schuster, der gemeinsam mit Michael Schuster bereits im Vorfeld der Veranstaltung die Masse von 160 Teilnehmer unter Dach und Fach brachte und somit von fahrerischer Seite her für einen reibungslosen Ablauf sorgte.
 

Am 12. September 2008 fuhren 13 Personen mit Auto und Motorrad nach Neuburg auf den Fliegerhorst. Grund hierfür war die Einladung von Hardy anlässlich seines Last Flights. Eine sicherlich einmalige Chance, mal einen Fliegerhorst von innen zu sehen und zudem eine Phantom und den Eurofighter aus nächster Nähe starten zu  sehen. Das Ereignis hatte Hardy übrigens am Vormittag über Böbingens Himmel lautstark angekündigt. Tolles, beeindruckendes und lautstarkes Erlebnis für alle bei trockenem Wetter.
 

Auch unser Saisonabschlußfest in der Grillhütte sollte noch stattfinden. Doch das Wetter am 04. Oktober war ziemlich, kalt und regnerisch, weshalb auch der ursprünglich angedachte Herbstputz an diesem Tag ausfiel. Aber abends waren dennoch relativ viele Mitglieder da, auch die jüngste Generation. Bis etwa 03:00 Uhr waren dann 6 Kisten Bier und diverse Motorradtreffen-Überbleibsel aus der Bar vernichtet. Anfängliche Rechnerprobleme wurden mit Kais Laptop kompensiert. Und anscheinend macht nach 15 Jahren so langsam unser Aggregat Probleme…

  Eine Woche später stand der Jahresausflug nach Köln auf dem Programm. Am Tag vorher haben wir noch auf Hettis 40er im Schützenhaus gefeiert, weshalb die Nacht bis zur Abfahrt um 07:00 Uhr sehr kurz ausfiel. Verena kam gerade noch rechtzeitig vom Geburtstag heim, um in den Bus einzusteigen, welcher direkt vor ihrer Haustüre hielt. Dies war deshalb möglich, da mit 8 Personen (davon 25% Nichtmitglieder, 75% Geburtstagsteilnehmer) die Anzahl der Teilnehmer so gering war, dass wir mit einem Kleinbus selbst fuhren. Nach Sektfrühstück und Konterbier beim ersten Halt stieg die Stimmung langsam im Bus und gegen 12:00 Uhr erreichten wir das Hotel in Köln. Mit der S-Bahn, welche etwa 4 Gehminuten vom Hotel weg war, fuhren wir gleich in die Innenstadt. Dort aßen wir im Freien zu Mittag, denn der Oktober zeigte sich an diesem Wochenende von der schönsten Seite. Auch das erste Kölsch war hier fällig. Anschließend liefen wir, vorbei am Kölner Dom, ans Rheinufer, um uns dort auf einer einstündigen Schifffahrt etwas auszuruhen. Verena z.B. hat hier für volle €6,80 geschlafen. Nach dieser Rundfahrt war es noch etwas zu früh fürs Abendprogramm, weshalb wir in der Altstadt noch etwas die Gastronomie unterstützten. Um 19:30 begann dann in der Kölnarena die Suzuki Night of the Jumps. Ein Event der Superklasse, aber keiner wusste so recht, was auf uns zukam. Von der ersten Minute an war Action, Stimmung, und Begeisterung in der Arena. Akustisch ein Traum. Ein Sprecher, der das Publikum vom ersten Satz an voll im Griff hatte und Fahrer, deren bloße Handbewegung in Richtung der Zuschauer ohrenbetäubende Begeisterungsstürme auslösten. Während der Sprünge war das nicht anders. Egal ob Back-Flip, Cliffhanger oder Superman-Seatgrab… tausende Tröten, Lichtshows, Feuerwerk und Musik verwandelten die Arena in einen gigantischen, über Stunden fortwährenden Hexenkessel. Die einzig ruhigere Phase war die Pause, die Holger nutzte, um ebenfalls eine Tröte zu kaufen. „die beste Anschaffung des Tages…“ sagte er und trug somit seinen Teil zur Stimmung bei, sowohl in der Halle, als auch bei den nächtlichen S-Bahn-Fahrten nach Hause…
Ein witziges Schmankerl der Veranstaltung war dann noch das Radlader-Freestyle-Fahren, bei dem Bobcats auf 2 Rädern zu tanzen und sich wild zu drehen begannen. Eine geile Veranstaltung… mit den Überlegungen, wie man denn so was nach Böbingen bekommen könnte. Nach der Veranstaltung hatten wir zunächst Mühe mit Kai, danach mit dem Auffinden der passenden Kneipe. Nach S-Bahn-Fahrt, Döner und Hardrock-Cafe landeten wir nach einem mehrere Kilometer langen Fußmarsch in der Altstadt und machten die Sonderbar unsicher bis diese schließlich um 03:00 Uhr ihre Pforten schloß. Der Tipp mit dem Stripschuppen kam dann von Uwe am Sonntagmorgen, nachdem wir ihn abends zuvor vergeblich versucht hatten per Handy zu erreichen. Nun denn….
Nach mehr oder weniger Frühstück im Hotel fuhren wir wieder mit der Bahn in die Innenstadt, um beim kurzen Besuch des Kölner Doms den Kulturteil abzuhaken. Im Anschluß daran machten wir im Brauhaus „Früh“ eine sehr ausgedehnte Mittagspause, bei der Holger erfahren musste, dass es für Erwachsene keine Kinderportionen zu essen gibt. Geblendet von der Sonne beim Verlassen des Brauhauses besuchten wir zum Abschluß des Köln-Ausfluges noch das Schokoladenmuseum und informierten uns über 3000 Jahre Schokoladengeschichte. Staufrei waren wir dann mit Senna als Fahrer um 22:00 Uhr zu Hause.

  Das passte: am 06.12.2008, dem Nikolaustag, fand in der Grillhütte die Nikolausfeier statt. 29 Kinder waren angemeldet, von denen allerdings nicht alle erschienen. Nikolaus war der klingelnde Holger und in die Rolle seines Gefährten Ruprecht schlüpfte Grimmle. Der Respekt vor diesen Figuren hielt sich allerdings in Grenzen und nachdem ein paar mehr oder weniger Lautstarke Lieder gesungen wurden, bekam jedes der anwesenden Kinder ein kleines Päckchen. Kurze Zeit später leerte sich die Grillhütte dann wieder, um sich am späteren Abend nicht wieder zu füllen. Zu sehr wirkte wohl Spächteles 40er vom Vortag nach und das Motörhead-Konzert in Stuttgart am selben Abend tat sein übriges. Wobei diese handvoll Leute gegen später noch körperlich in der Grillhütte erschienen. Bembes Feuerzangenbowle hielt jedoch die wenigen Leute bei der Stange, quasi bis zum bitteren Ende. Die Mischungen waren dieses Jahr wieder sehr kernig, was letztendlich nicht nur für warme Füße sorgte. Aber die konnten wir sehr gut gebrauchen, da das Wetter zwar alles andere als winterlich, aber dennoch kalt und naß war. Das Fest war dann gegen 04:00 Uhr beendet. Der Abbau hat ausnahmsweise mal gut funktioniert, zu 5. lässt sich’s halt leichter abbauen als zu 2. Auch das neue MFB-Stromaggregat und der neue MFB-Laptop hatten bei ihrer Premiere ihren Dienst hervorragend getan.
 

Nach langer Winterpause stand zu guter Letzt wieder die Grillhütte auf dem Programm. Die Hecke sollte dringend geschnitten werden. Das schöne Wetter am 14. März sollte hierfür genutzt werden. 3 Leute, 1 Heckenschere und etwa 2-3 Stunden sollten reichen, so meine optimistischen Worte Tage zuvor. Am Ende hatten 7 Mitglieder mit 3 Heckenscheren, 2 Stromaggregaten und 2 Schleppern mit Gummiwagen und Pritsche alle Mühe, bis etwa 14:00 Uhr fertig zu werden. 5 mit Reisig gut gefüllte Gummiwägen mussten an diesem Tag entsorgt werden.
Dies war dann auch die letzte Aktivität im abgelaufenen Vereinsjahr. Ich danke allen Helfern, die uns übers Jahr bei den Veranstaltungen tatkräftig unterstützt haben. Danke.
 

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