Dienstag, 23. Juli 2019

Jahresrückblick 2013

 

Auftaktausfahrt

 Auftaktausfahrt Karfreitag: nachdem der Winter noch immer Einzug hält und die meisten ihr Motorrad noch nicht mal angeschaut haben, war das Interesse an der Auftaktausfahrt entsprechend gering. Trotz Temperaturen über dem Gefrierpunkt (zu dieser Zeit eine echte Besonderheit) und etwas Sonne begaben sich nur 4 Motorräder auf die Fahrt gen Blonhofen (Kalle, Paolo, Joschi, Windy). Kevin und Rommel kamen mit dem Auto nach. Größte Hürde waren die Wohngebiete in Bartholomä, schließlich wollten wir Bembe abholen. Auf den ungeräumten Schneematschstraßen war es zwingend notwendig, beide Füße zur Sicherheit in Bodennähe zu halten. Auf der weiteren Fahrt verbesserten sich die Verhältnisse deutlich, zwischendurch hatten wir sogar +8° und Sonnenschein. Die Straße war nun durchweg trocken. Ungläubiges Staunen der Wirtsleute jedoch bei der Ankunft im Gasthaus Zitt, vor dem noch immer Schneehaufen das Bild prägten. „Mit Euch hen mir ned grechnet“ sagten Max und seine Frau. Es war quasi nix hingerichtet, womit ich meine, daß der Schnaps noch nicht eingeschenkt war. Dies wurde am besten Platz in der Wirtsstube am Kachelofen in doppelter Form nachgeholt. Aus dem Fass gabs diesmal gutes Bockbier, welches jedoch mit Vorsicht zu genießen ist. Während wir da saßen zu Abend aßen, begann es draußen zu schneien und die Räumfahrzeuge rückten heftig blinkend aus. Obligatorisch mittlerweile der Besuch der Brauerei in Kaltental. Während der dortigen Bierverkostung hat Max den anwesenden Gästen, mit dem Finger auf uns zeigend, immer wieder gesagt: Dia san mim Motorradl do, dia san mim Motorradl zu mir kimma…“ Der übrige Abend verlief gemäß Tradition: Zurück zur Wirtschaft, Einheimische getroffen, Schnupftabak, Vesperplatte, Himbi und Willi. Einziger Unterschied diesmal: Ein weiterer Ausflug, nämlich ins Schlaraffenland. So wird der Keller im Hause Zitt liebevoll genannt, keineswegs jedoch übertrieben. Lagerten hier doch neben Lebensmitteln Schnäpse aus aller Welt und Preiskategorien. Eine Schnapsprobe mit Bränden jenseits mehrerer hundert Euro rundete den Ausflug ab. Ungenügsame Zeitgenossen würgte Max mit einem abschließenden Absinth ab (68%). Unsere Gruppe minimierte sich von nun an stark und der Abend sollte sich gegen 03:00 Uhr zu Ende neigen. Der nächste morgen war weiß, unsere Gesichter auch beim Anblick dieser spätwinterlichen Pracht. Unsere Motorräder mussten wir erst mal von Schnee befreien. Die Straßen waren Gott sei dank freigesalzen und es schneite oder regnete nicht mehr. Erste Versuche, die B16 zu nehmen scheiterten nach etwa 20km wegen der Verfügbarkeit einer Autobahn und dem Sehnen nach warmem zu Hause. In Böbingen hatten wir bei Ankunft zur Mittagszeit +4°C. Des war scho kelder, aber mir warad au scho jenger.

 

Pfingstausfahrt

Trotz zweifelhaftem Wetter trafen sich Joschi, Senna, Paolo, Franz, und ich um nach Italien aufzubrechen. Abfahrt war Freitag 08:00 Uhr bei Wolken, aber noch trockenen Verhältnissen. Ab Ulm war jedoch der Regenkombi nötig. Im Regen ging die Fahrt über Fernpaß, Reschen, Ultental und Madonna. Alle hatten wasserdichte Regenkombis, nur Joschis Exemplar hatte nix mit einem Regenschutz zu tun. So wurde er als einziger naß bis auf die Unterhose. Bei den anderen beschränkte es sich auf Hände und Füße. Etwa 80km vor dem Idrosee hörte der Regen auf und am See selbst schien sogar am Abend noch die Sonne. Nach verdientem Essen und einigen Weizenbieren hatten wir dann die nötige Bettschwere. Am nächsten morgen trockneten wir unsere Stiefel und Handschuhe in der Sonne. Der Wettergott meinte es noch gut mit uns. Auch das Frühstück fand bei Sonnenschein im Freien statt. Frisch getrocknet schwangen wir uns dann auf die Motorräder und fuhren an einen Aussichtspunkt mit geschichtlichem Hintergrund aus den Kriegsjahren 1914-1918. Zurück am Campingplatz genossen wir den restlichen Nachmittag mit vielen Erdingern. Gegen 17:30 begann es allerdings zu regnen. Adriano fuhr uns deshalb freundlicherweise in seinem geräumigen Fiat Uno zum Essen in den Ort. Der Regen hielt tapfer die ganze Nacht hindurch, das Frühstück am Sonntag fand deshalb drinnen statt. Wie schnell sich das Wetter jedoch in den Bergen ändern kann, erlebten wir kurz darauf. Innerhalb einer halben Stunde hörte der Regen auf und es war plötzlich strahlend blauer Himmel und die Temperatur stieg rasch an. So kamen nun sogar die Sonnencremes und kurzen Hosen zum Einsatz. Motorrad sind wir dennoch nicht gefahren, wir genossen vielmehr die warme Sonne und die kalten Biere. Gegen Abend kühlte es wieder ab. Nachdem Montagfrüh zusammengepackt und gefrühstückt war, fuhren wir auf ähnlichem Wege zurück, nur das Ultental wurde durch den Gampenpaß ersetzt. Hier hatten wir auch die einzigen 10min. Regen, der Rest der Heimfahrt blieb von oben her trocken. Gegen 18:00 Uhr waren wir in Schärd zum traditionellen Abschlußessen. 

 

Umzug Kreisfeuerwehrtag

 23. Juni 2013: Nach der all-10-jährlichen Jahrhundertflut (Pfingsthochwasser) folgte der all-10-jährige Jahrhundertumzug, diesmal anlässlich des Kreisfeuerwehrtages durch Böbingen.

Dies sollte eigentlich ein prima Anlass für ein bisschen Rauch und Radau sein und Grund, mal unsere ganzen Eigenbauten vorzuführen, welche sich in den vergangenen Jahren angesammelt hatten. Tags zuvor haben wir in traditioneller Manier einen Festwagen gebastelt, auf dem sich schließlich Kattes Motorrad ohne Auspuff, die Brennplatte, 1 Garnitur Schrannen, die MFB-Anlage und 1 Fass Bier befand. Zur Zier nutze man Birkenlaub und 1 rostiges Scheunenfundmopped.

Etwas Hektik machte sich dann am Sonntag am Treffpunkt bei mir zu Hause breit. Holgers Schubkarren hatte Reifenprobleme, weshalb wir kurzerhand eine Einlage in den zerborstenen Mantel montieren mussten. Moisches Mostfass lief nicht unter 2000 U/pm und als Thomas mit seinem Dreirad vorfuhr, kippte dies zur Seite weg und musste vor Ort notgeschweißt werden. Mein Präsidente lief, aber als ich wegfahren wollte, machte die Kupplung schlapp. Wierer mit seinem Quad nahm kurzerhand Moisches Mostfass mit Grimmle als Lenker und mich in Schlepptau. So gelang es uns, alle Fahrzeuge mitzunehmen. Insgesamt waren es der Festwagen, welcher von Gägges feuerwehrrotem Porsche gezogen wurde und 11 Begleitfahrzeuge. Aus Moisches Fass verteilten wir Most und die Besatzung auf dem Festwagen warf ausreichend Bonbons. Und die Musik aus den 4 Boxen am Festwagen gabs in heftiger Lautstärke dazu. Ich glaube, die Feuerwehr ahnte was kommen würde und platzierte uns deshalb als Schlusslicht. 

Es hat trotzdem Spaß gemacht und das Wetter war ideal. Als durchaus großzügiges Präsent durften wir nach dem Umzug am Festbüro nach längerem Anstehen 3l Bier entgegennehmen, welche wir dann umgehend unter den 20 MFB-Umzugsteilnehmern aufteilten (Ironie Ende).

 

Motorradtreffen

Bereits Tage zuvor gabs eine super Wetterprognose für das Wochenende. Nach sehr kaltem und nassem Frühjahr kündigten die Wetterfrösche fürs 1. Juliwochenende eine Rückkehr des Sommers an. Und so war es dann auch. Rechtzeitig zum Zeltaufbau am Donnerstag ließ der Regen nach und das Wetter wurde immer besser, bis am Wochenende herrlicher Sommer stattfand. Als Platz hatten wir denselben wie im vorigen Jahr, 200m hinter dem Wasserhäusle. Beim Aufbau gabs keinerlei Probleme, was auch am guten Wetter und der trockenen Zufahrt und Wiese lag. So konnte z.B. Barthle mit seinem LKW bis vors Zelt fahren. Zudem musste nichts gegen Regen geschützt werden, die Pavillons blieben luftig ohne Seitenwände und wir mussten keine provisorischen Regenrinnen basteln oder die Parkplatzeinfahrt mit Rindenmulch belegen. So machts eigentlich Spaß. Am Freitagabend war Fassanstich und für die Helfer gabs wieder die obligatorische Partypizza. Dieser interne Abend verlief ruhig und gemütlich, wobei unsere VIP-Lounge mit der Ledergarnitur ihren Teil dazu beitrug. Restliche Aufbauarbeiten erledigten wir, nachdem am Samstagfrüh gegen 10:00 Uhr die vor Langeweile Minigolf spielende Nachtwache abgelöst wurde. Ein paar Bauzäune hier, ein paar Stehtische da, und zu guter Letzt noch die Baumfackeln, welche das Lagerfeuer erfolgreich ersetzten. 2 Fackeln mit gut 2m Höhe brannten die ganze Nacht über. Gegen 18:00 Uhr ging’s los, viele Böbinger besuchten uns zu Fuß, alle aufgestellten Schrannen im Freien waren besetzt. Die Schnitzelburger waren wieder sehr beliebt und wir bekamen sogar Lob dafür. Gegen 21:30 Uhr begannen die Rosastoiner zu spielen, bevor um 22:30 Uhr Blackout spielte. Wegen des guten Wetters hatten die Jungs so ihre Mühe, die Leute ins Zelt zu spielen, aber mit zunehmender Uhrzeit gelang ihnen das immer besser. Bis 03:00 Uhr machten sie gute Stimmung und hielten die Gäste bei uns. Alles in Allem war das Fest sehr gut besucht, die Stimmung im Verein als auch bei den zahlreichen Gästen schien gut zu sein. Es machte Spaß, Teil eines harten Kerns zu sein, der von Freitag bis Sonntag trotz aller Anstrengungen super zusammenhielt und viel gelacht wurde. Das Fest verlief reibungslos und ohne Skandale, Polizei war uns völlig fremd. Obwohl die Musik bis in die frühen Morgenstunden wegen des Ostwinds sehr gut im Dorf hörbar war. Gegen 07:00 Uhr begann der vorhandene Restbestand mit dem Abbau, zwischen 08:00 Uhr und 09:00 Uhr kam Verstärkung dazu. Ich würde sogar behaupten, wir sind Abbauweltmeister. Wo bis 06:00 Uhr noch Musik lief und Gäste in der Bar standen, war um 12:00 Uhr leere Wiese. Unfassbar. Auch das Zelt wurde abgebaut. Hier waren wir sogar so schnell, daß das Zelt abgebaut war, als noch nicht einmal die beiden Heringszieher die Heringe gezogen hatten. Hier muß evt. erwähnt werden, daß die beiden zum vorhin erwähnten „Restbestand“ gehörten und sicherlich ihre Mühe hatten, sich gegenseitig nicht im Wege zu stehen und sich zerstörungs- und verletzungsfrei zu koordinieren. Um 12:30 saßen wir in Schärd in der Gartenwirtschaft und ließen Fleisch, begleitet von Beilagenplatten mit viel Soß, auftischen. 

 

Open Air Kino

Das Wetter meinte es weiterhin gut mit uns. Fast zu gut, denn an dem Tag Ende Juli, an dem wir das Open Air Kino planten, stöhnte ganz Deutschland bei Rekordhitze bis zu 38°C. Was sich tagsüber als sehr anstrengend erwies, machte die Nacht zu einer der mildesten des Jahres. So war es dann, daß um 02:00 Uhr nachts immer noch 26°C herrschten. Eigentlich zu warm zum schlafen, weshalb sich das Kino unter freiem Himmel wieder großer Beliebtheit erfreute. Als Filme wurden gewählt „Die Kirche bleibt im Dorf“ und „Die Superbullen“, beides Komödien. Erstere sorgte tatsächlich für viele Lacher, letztere überzeugte leider nur durch völlige Sinn- und Humorlosigkeit. Als 3. Film starteten wir die 2. Auflage von 96 hours, einem Actionfilm, dessen ersten Teil wir vor 2 Jahren schon im OAK zeigten. Doch bei Halbzeit des Films gaben sich die von uns fälschlicherweise als Wetterleuchten gedeuteten Lichterscheinungen als Blitze zu erkennen und es begann zu regnen. Rasch mussten wir die Anlage, Beamer und die Leinwand abbauen. Was sonst bis zu einer Stunde dauern kann, geschah nun in Minutenschnelle. 

 

Mad Cross 

Ähnliche Wetterverhältnisse erwarteten uns 1 Woche später beim Mad-Cross. Bereits beim Aufbau ab Mittwoch hatten wir sehr heißes Wetter, welches uns bis zum Sonntag erhalten bleiben soll. Unter Anleitung von Tobi Bühr errichteten wir auf schattenlosem Acker eine Strecke, welche später wieder viel Lob ernten sollte. Am Donnerstag erstellten wir den großen (bzw. größten aller Zeiten mit 1,40m Höhe und 9m Anfahrrampe) Sprunghügel und ein 5er Waschbrett. 1 weiterer kleiner Hügel auf der Erwachsenenstrecke und 1 Kinderhügel rundeten den Streckenbau ab. Ab Freitagvormittag füllte sich das Fahrerlager, welches mangels Platz am Samstagnachmittag kurzerhand erweitert wurde. Ein deutliches Indiz darüber, daß im Vergleich zum Vorjahr die Anzahl der Teilnehmer wieder etwas angestiegen ist. Etwa 200 Anmeldungen waren es schließlich bei Nennschluß am Samstagabend. Zu diesem Zeitpunkt waren dann auch alle Vorbereitungen für den Sonntag inkl. der Zählstelle getroffen. Alles in Allem war es bisher eine extrem schweißtreibende Arbeit, vor allem derjenigen, die seit Donnerstag ganztägig Pfosten klopften, Reifen verteilten, Reifen einwickelten, unzählige Kilometer Absperrband spannten, Kinderstrecke kreierten, mit Schaufeln von Hand Feintuning an den Hügeln unternahmen, Zelt aufbauten, Anfahrtsschilder aufstellten und vieles, vieles mehr.

Während der Samstag, welcher ganz im Zeichen der Trainingsläufe stand, von den Zuschauern und dem Verkauf her eher verhalten verlief, konnten wir uns über den Sonntag nicht beschweren. Beide Tage waren auch nicht mehr so heiß wie die Tage zuvor, am Sonntag bekamen wir sogar für etwa 1,5h Regen. Dieser schadete der Strecke und keineswegs, vielmehr war es für die Veranstaltung ein eher ungünstiger Zeitpunkt. Genau um 13:00 Uhr, also der Uhrzeit, bei der bei vielen Leuten zu Hause die Entscheidung übers Nachmittagsprogramm fällt, begann es zu regnen. Erst gegen 15:00 Uhr kamen nochmals einige Zuschauer hinzu, was wir sofort an den Schlangen beim Verkauf bemerkten. Auch die 3 Tribünen und generell der Streckenrand und das Zelt waren gut gefüllt. Erste Schwierigkeiten mit der Messanlage während der ersten 3 Läufe konnte im laufenden Betrieb durch ein hervorragend agierendes Quartett (Frieder Braun, Thomas Utz, Kai, Schäffi) manuell hingebogen werden, so daß am Ende alle Ergebnisse korrekt ausgehängt werden konnten. Großer Beliebtheit erfreute sich wieder die Hebebühne der Fa. Frey, die es ermöglichte, mal ein Rennen von oben anzuschauen. Oder einfach mal runterzuspucken (Zitat eines Kindes: „Wir sind 4 Sekunden hoch…“). 

Nach dem spannenden Championslauf fand die Siegerehrung statt, parallel zu dieser begann das Streckenteam bereits mit dem Rückbau der Strecke. Wie gewohnt wurde der Platz in Windeseile geräumt. Das Wetter am Montag war sehr gut, weshalb Matze und Thomas die Sprunghügel vollends beseitigen konnten. Auch die Reifen haben wir wieder nach Straßdorf zum Händler verfrachtet. Ein Aufräumteam war bereits vormittags dabei, das komplette Gelände abzulaufen und sauberst aufzuräumen. Nur 1 kleine Tüte, voll mit stinkendem menschlichem Exkrement in gigantischem Ausmaß, lag da noch in der Wiese. Da stand ich nun alleine auf den weiten Fluren zwischen Böbingen und Beiswang mit dieser Tüte, wohlwissend, diese auf jeden Fall aufräumen zu müssen, gleichwohl aber nicht wissend, wohin damit. Zum Glück hatte ich noch eine Schaufel dabei und so begann ich, ein Loch zu graben und entsorgte jene Hinterlassenschaft darin. Diesen Fall hatten wir schon mal, es gibt wohl im Fahrerfeld irgendeine Drecksau, welche uns jährlich dieses Geschenk bereitet. Mit dem Vergraben der Scheiße als finale Tätigkeit am Montag konnte somit das Kapitel MC für 2013 geschlossen werden. 

 

Jahresausflug 

Nach Ende dieser Strapazen freuten wir uns auf den 2-Tagesausflug Mitte September. Dieser findet im 2-Jahresrhythmus statt und führte uns nach letztjähriger Abstinenz in diesem Jahr nach Salzburg. In der ersten Etappe brachte uns der Reisebus vom Treffpunkt an der Römerhalle nach Ramsau ins Berchtesgadener Land, wo wir eine kleine Wanderung durch die Wimbachklamm unternahmen. Danach gings weiter zum Kehlsteinhaus. Hier hatten wir eine Führung und Mittagessen gebucht. Welche Touristenmassen hier täglich durchgeschleust wurden erkannten wir spätestens im Tunnel vor dem Aufzug im Innern des Berges, auf dem sich der „Adlerhorst“ befand. Nur mit längerer Wartezeit gelangten wir im prunkvollen goldenen Aufzug schließlich nach oben. Nach kurzer Führung folgte der Mittagstisch. Einer der vorhergesagten Höhepunkte, die herrliche Aussicht, fiel buchstäblich ins Wasser, denn Regen und Nebel verkürzten die Sichtweite auf wenige Meter. Dennoch war es beeindruckend, an diesem historischen Ort zu sein und einige Details hierüber zu erfahren.

Als dritte und letzte Anlaufstation brachte uns unser Bus nach Salzburg ans Hotel. Nachdem wir eingecheckt hatten, trafen wir uns gemeinsam im Foyer, um zu Fuß in die nahegelegene Innenstadt zu gelangen. Dort suchten wir nach geeigneter Lokalität um Abendzuessen. Da es schwer möglich war, ohne Reservierung alle 25 Ausflugsteilnehmer in 1 Lokal zu bringen, trennte sich die Gruppe. Im Laufe des weiteren Abends fand man sich jedoch in der einen oder anderen Kneipe wieder, dank Handys heutzutage kein Problem mehr. Nach ausgiebigem Frühstück am nächsten Morgen standen die Salzwelten in Hallein auf dem Programm. Hier war nach der bergmännischen Begrüßung (Schnaps und Brot) eine Führung unter Tage reserviert. In weißer Einheitskleidung gings ins Bergwerk um dort interessante Geschichten über den Salzabbau in vergangenen Tagen zu erfahren.

Den Programmpunkten nicht genug, besuchten wir noch den Hangar 7. Dort gabs die Fahr- und Flugzeugsammlung des Red-Bull-Chefs zu betrachten. Zudem nutzten wir die Gelegenheit, vor der Rückfahrt hier noch etwas zu essen oder bei gutem Wetter im Freien zu sitzen. Nach der Rückfahrt endete der Ausflug mit dem Abschlußessen bei Kälbers im Ochsen in Nattheim. Alles in Allem ein von Senna super organisierter Ausflug mit vielen interessanten Programmpunkten. 

 

MFB Wanderung

 Am 12. Oktober war wieder MFB-Wanderung. Als neues Ziel hatten wir uns die Skihütte am Wirtsberg gesteckt. Entgegen der Wetterprognose von 12°C und Sonnenschein bedeckte Hochnebel bei 4°C den Himmel. Dies hielt eine etwa 30-köpfige Truppe nicht davon ab, um 13:30 Uhr am Custiner Platz loszumarschieren. Übers alte Freibad liefen wir nach Heubach und von dort über die Stellung den Pionierweg hoch. Inzwischen sind weitere 8 Personen hinzugestoßen. Zwischen Lauterburg und Bartholomä legten wir bei Eiseskälte Rast ein, Beisswengers (Nora) versorgten uns hier mit Getränken und Kekse. Auf dem letzten Teil der Wanderung kam dann doch noch die Sonne raus und wärmte etwas, bevor wir in die gut geheizte Skihütte gelangten. Etwa 50 Personen waren letztlich zum Essen hier, welches von Tobs und Hanno geliefert wurde. Um 23:00 Uhr ging der gemütliche Teil zu Ende, denn hier erwartete uns der Bus um uns talwärts zu chauffieren.

 

Helferfest

Da sich das Jahr zu Ende neigt, sollte es wieder Zeit sein für ein Saisonabschlußfest, dieses Jahr unter dem Titel „Helferfest“. Da wir speziell beim Mad-Cross mittlerweile einige Helfer haben, welche nicht Mitglied im Verein sind, haben wir die sonst vereinsintern stattfindende Veranstaltung auf alle Helfer ausgeweitet. Sehr zugute kam uns hierbei die ausreichend vorhandene Menge an Spansau von Silvester 2012/2013 und das Angebot vom Krone-Team, das Helferfest in deren Räumlichkeiten zu feiern. Etwa 50 Personen haben sich angemeldet und bis spät in die Nacht gegessen und getrunken. Die Kosten hierfür hat der MFB übernommen, quasi als Dank für das, was im Jahr 2013 so alles geleistet wurde. Ein herzlicher Dank geht selbstverständlich an das Krone-Team, z.T. selbst MFB-Mitglieder, für die exzellente Bewirtung.

 

Sylvester

 Einige Wochen später, an Silvester, feierte der MFB wieder gemeinsam. Nach dem Erfolg des vergangenen Jahres wiederholten wir die Silvesterparty in gleichem Umfang in der SGV-Halle. Etwa 100 Personen hatten sich wieder angemeldet und feierten bis in die frühen Morgenstunden. Ein Dank gilt hier allen Helfern, insbesondere Raffke für die gespendete Spansau und den Mädels, die für ausreichend Salate und Nachspeisen sorgten. Nicht zu vergessen die Anwohner, welche im Umgang mit nächtlichem Lärm auf eine harte Probe gestellt wurden, weshalb es im Nachhinein so manche Beschwerde gab. 

 

Danksagung

 So neigt sich ein abwechslungsreiches Vereinsjahr dem Ende zu. Wir haben als Verein wieder Großes geleistet, viel miteinander unternommen und erlebt. Wir haben  viel miteinander gelacht, aber auch getrauert um unser Mitglied Rolf Sauter.

Die geleistete Arbeit konnte in positive Finanzen umgesetzt werden, wovon den Mitgliedern ein Teil in Form eines Vereinszuschusses beim Ausflug, oder volle Kostenübernahme bei der Wanderung oder dem Helferfest, zurückgegeben wurde. Für das Geleistete und Unterstützungen jeglicher Art möchte ich mich sowohl beim Ausschuss als auch bei euch Mitgliedern recht herzlich bedanken.

 

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